Kernkraftwerk Fukushima I - Teil 1
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Das hier genannte Atomkraftwerk besitzt insgesamt sechs Reaktorblöcke, die eine elektrische Leistung von bis zu 4,5 Gigawatt umwandeln und zählte damit zu den leistungsstärksten Kraftwerken in Japan.
Das Atomkraftwerk befindet sich direkt an der Pazifikküste in der Präfektur Fukushima, 250 Kilometer nordöstlich von Tokio.
Die Reaktorblöcke 1 bis 4 liegen auf dem Gebiet der Ortschaft Okuma, Block 5 und 6 gehören zum nördlich anschließenden Futaba.
Die Inbetriebnahme des Kraftwerks erfolgte im Jahr 1971. Es ist das älteste Kernkraftwerk der ehemals staatlichen TEPCO, die auch das zwölf Kilometer südlich gelegene Kernkraftwerk Fukushima II betreibt.
Dieses Kraftwerk war immer wieder mit Negativschlagzeilen in den Medien. Im März 2011 wurden die Reaktorblöcke 1 bis 4 so stark beschädigt, dass sie aufgegeben werden mussten.
Wie festgestellt wurde, kam es in drei der insgesamt sechs Reaktorblöcke zu einer teilweisen Kernschmelze. Weiterhin entwichen große Mengen Radioaktivität der Anlage in Fukushima.

Foto: NRC || de.wikipedia.org (gemeinfrei)
In jedem Reaktorblock verrichtet ein sogenannter Siedewasserreaktor der dritten bis fünften Generation von General Electric seine Arbeit.
Lediglich Kraftwerksblock 4 wurde von Hitachi gebaut.
In den Blöcken eins bis fünf befinden sich die Reaktorkerne in einem Sicherheitsbehälter der ersten Generation von General Electric.
Der Sicherheitsbehälter und andere Reaktorsysteme befinden sich in einem Reaktorgebäude, an das sich meerseitig jeweils ein Gebäude mit den Turbinen zur Stromerzeugung anschließt. In Block 6 kam ein weiterentwickelter Sicherheitsbehälter des zum Einsatz.